Immer besser, immer wettbewerbsfähiger: Dünnschichtzellen auf Siliziumbasis
Solarzellen lassen sich nach der Materialdicke in Dickschicht- und Dünnschichtzellen einordnen. Dickschichtzellen aus gesägten mono- oder polykristallinen Siliziumscheiben sind zwei bis drei Zehntel Millimeter dick. Der Großteil des Silizumrohmaterials wird als Sägestaub zu nicht verwertbarem Abfall – die Produktion ist somit eigentlich unnötig ressourcenaufwendig und entsprechend teuer.
Für Silizium-Dünnschichtsolarzellen wird nur etwa 1% der Siliziumschichtdicke kristalliner Solarzellen benötigt – und damit viel weniger Silizium. Die Siliziumschichten werden per Gasabscheidung auf Glassubstrate aufgedampft. Die so entstehenden Dünnschicht-Paneele werden dann strukturiert: Per Laser werden die Schichten in einzelne Zellen unterteilt, die elektrisch in Reihe geschaltet werden. Der Material- und Energieverbrauch ist gegenüber der kristallinen Siliziumtechnologie deutlich geringer. Der höhere Automatisierungsgrad eröffnet weitere Einsparpotenziale.
Ein zusätzlicher Vorteil: Mit dieser Technologie lassen sich Solarzellen in nahezu beliebiger Größe produzieren, denn die Größe des Glassubstrates gibt die Gesamtgröße des Moduls vor.
